Das Kleid ist mehr als eine bloße Hülle des Leibes. Auch in der äußeren Erscheinung offenbart sich die Gesinnung des Menschen. Christliches Schamgefühl, sittliche Würde und die Treue zur inneren Ordnung reichen tiefer, als es zunächst scheinen mag …
Viele Katholiken kennen die Gebete und Gebote der Kirche. Doch wie gründlich kennen sie ihren Glauben? Franz Spirago zeigt, welche Bedeutung die Gotteserkenntnis für das christliche Leben hat.
Ärgernis betrifft die Verantwortung für das Heil des Nächsten. Spirago zeigt, wie Verführung, schlechtes Beispiel und die Rücksicht auf andere das geistige Leben prägen – und wie ernst die Sorge um die Seele genommen werden muß …
Rechte Belohnung dient nicht bloß dem Gefallen, sondern der Erziehung zu guter Gesinnung, beharrlichem Streben und Tugend. Wo Güte anspornt und Strenge erst später eintritt, zeigt sich eine Ordnung, die tiefer reicht als bloßer Erfolg.
Aus der heiligmachenden Gnade der Taufe erwächst im Herzen des Kindes die Anlage zu Glauben und Tugend. Frühe religiöse Unterweisung, Gebet und Beispiel der Eltern führen die Seele zur Ordnung Gottes und zur Hoffnung des Himmels.
Aus der Ehrfurcht vor Mutterwürde und Frauenwürde erwächst ritterliche Gesinnung. In Zucht, Ordnung und Treue reift der Jungmann zur Berufung auf Ehe und Vaterschaft, damit Liebe, im Lichte der Gnade geheiligt, zur Quelle wahren, von Gott gesegneten Eheglückes werde.
Von der ernsten Bewährung nach der Jugendzeit: Wenn Leidenschaften erwachen, bedarf es wachsamer Liebe und fester Führung. In guter Gemeinschaft, rechter Zucht und treuer Sakramentenpraxis wird Unschuld bewahrt und der Glaube gestärkt zum Heil der Seele.
Von der heiligen Unschuld des Kindes als kostbarstem Schatz der Gnade: Wie leicht sie verwundet, wie schwer sie bewahrt wird. Mahnung zu wachsamer Liebe, zarter Schamhaftigkeit und treuer Sorge, damit die empfangene Reinheit unversehrt reife vor Gott.