Aus der heiligmachenden Gnade der Taufe erwächst im Herzen des Kindes die Anlage zu Glauben und Tugend. Frühe religiöse Unterweisung, Gebet und Beispiel der Eltern führen die Seele zur Ordnung Gottes und zur Hoffnung des Himmels.
Aus der Ehrfurcht vor Mutterwürde und Frauenwürde erwächst ritterliche Gesinnung. In Zucht, Ordnung und Treue reift der Jungmann zur Berufung auf Ehe und Vaterschaft, damit Liebe, im Lichte der Gnade geheiligt, zur Quelle wahren, von Gott gesegneten Eheglückes werde.
Von der ernsten Bewährung nach der Jugendzeit: Wenn Leidenschaften erwachen, bedarf es wachsamer Liebe und fester Führung. In guter Gemeinschaft, rechter Zucht und treuer Sakramentenpraxis wird Unschuld bewahrt und der Glaube gestärkt zum Heil der Seele.
Von der heiligen Unschuld des Kindes als kostbarstem Schatz der Gnade: Wie leicht sie verwundet, wie schwer sie bewahrt wird. Mahnung zu wachsamer Liebe, zarter Schamhaftigkeit und treuer Sorge, damit die empfangene Reinheit unversehrt reife vor Gott.